Betriebsrat der DRK-Schwesternschaft erhält die Schlüssel zum Büro zurück! Richter zur DRK-Schwesternschaft: „Sie schaffen sich nicht unbedingt Sympathien!“

Gestern fand vor dem Arbeitsgericht Essen die Verhandlung statt.  Der vorsitzende Richter fragte nach den Gründen für die Schlüsselabnahme und den Austausch der Schlösser. Die Anwälte der DRK- Schwesternschaft begründeten ihre Handlung mit den bereits entstanden und möglicherweise zukünftig entstehenden Kosten der Betriebsräte. Als weiteres Argument wurde auf das vorangegangene Urteil vom 29.9.2015 (Nichtigkeit der Wahl) Bezug genommen. Der Richter stellte deutlich fest, dass dieses Urteil nicht rechtkräftig sei und ihm hier diese Argumente nicht ausreichen würden, um die Handlungsweise der Oberin nachvollziehen zu können.  Auch das Kostenargument sei in den Schriftsätzen nicht dargelegt worden, und somit auch nicht nachvollziehbar. Dem Arbeitgeber sei doch zu empfehlen, hier auf den Betriebsrat zuzugehen.

Beide Parteien einigten sich nach Beratung auf einen Vergleich: Unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Betriebsrat stimmten einem Vergleich zu, da sie schnell wieder für Ihre Kolleginnen im vollen Umfang ansprechbar sein wollen.

Der Vergleich sieht vor, dass unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Betriebsrat das Büro zunächst bis zum 31.12 2015 nutzen können. Bis dahin werden der Arbeitgeber und der Betriebsrat in ernsthafte Verhandlungen treten, wie denn in der Zukunft die Zusammenarbeit gestaltet werden soll.

 Fazit: Ihr Betriebsrat ist wieder voll handlungsfähig und wird sich wieder den wichtigen Anfragen aus der Mitgliedschaft widmen können.

 

Situation des Betriebsrats der DRK Schwesternschaft Essen

Liebe Kolleginnen und Kollegen

wir möchten Sie als Mitglieder der DRK-Schwesternschaft und auch als Beschäftigte des Universitätsklinikums über folgendes Ereignis informieren.
Freitagmorgen wurde in Anwesenheit von Frau Oberin Silke Schmalz der gewählte und sich im Amt befindliche Betriebsrat mit massiven Druck aufgefordert den Schlüssel zu seinem Betriebsratsbüro abzugeben. Mit diesem inakzeptablen Verhalten wurde unter anderem das Hausrecht des Betriebsrats verletzt.
Ziel dabei ist es die Interessensvertretung der DRK-Schwestern handlungsunfähig zu machen.
Der Betriebsrat hat noch am gleichen Tag seine Rechtsanwältin beauftragt eine einstweilige Verfügung zu beantragen.
Die Verhandlung beim Arbeitsgericht Essen wird vermutlich noch in dieser Woche stattfinden.

Bis zur weiteren Klärung können Sie den Betriebsrat per Email kontaktieren: andrea.elliott@uk-essen.de.

Zu möglichen Hintergründen: In der Verhandlung vom 29.9.2015 hat eine Kammer des Arbeitsgerichts Essen entschieden, dass die Wahl des Betriebsrats der DRK-Schwesternschaft von Juli 2014 nicht rechtmäßig war. Ein Urteil/Beschluss der ersten Instanz wird aber immer erst rechtskräftig bzw. wirksam, wenn die Verfahrensbeteiligten die Beschlussbegründung schriftlich erhalten und dann innerhalb einer festgelegten Frist (4 Wochen) keine Rechtsbeschwerde eingelegt haben. Genau dieses soll hier scheinbar verhindert werden. Schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass die nächsten Instanzen von einem Urteil des Arbeitsgerichts Essen erheblich abweichen.
Das Urteil vom 29.9.2015 ist nicht rechtskräftig. Der Betriebsrat befindet sich mit allen Rechten und Pflichten im Amt.

Wir von ver.di am UK – Essen sind fassungslos über das Verhalten der DRK-Schwesternschaft. Hier handelt es sich um einen Angriff auf Ihre und unsere BetriebsratskollegInnen.
Behinderung von Betriebsratsarbeit ist kein Kavaliersdelikt und ist uns sonst nur von Firmen wie Schlecker und Lidl etc. bekannt.

Tarifeinheit: JA – Eingriff ins Streikrecht: NEIN

Im Anhang finden Sie einer Unterschriftenliste der ver.di die sich gegen den Referentenentwurf der Bundesregierung wendet.
Wir bekennen uns zum Prinzip, dass Gewerkschaften die Solidarität aller Beschäf­tigtengruppen organisieren. Ziel ist der Grundsatz „ Ein Betrieb ein Tarifvertrag“ im Sinne von Flächentarifverträgen, die den Wettbewerb in einer Branche über Löhne und Arbeitsbedingungen ausschließen.
Der von der Bundesregierung vorgelegte Referentenentwurf wird diesen Grundsätzen nicht gerecht, da er bei einer Kollision mehrerer Tarifverträge vorsieht, nur den Tarifvertrag der Mehrheit gelten zu lassen.

Wir bitten um Unterstützung dieser Initiative.
Die ausgefüllten Unterschriftenlisten können Sie bei Ihren ver.di Vertrauensleuten abgeben, dem ver.di Bezirk Essen zusenden, oder direkt an die ver.di Bundesverwaltung, Ressort 1, Büro Bundesvorstand, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin, senden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Gewerkschaft ver.di

Danke!

ergebnis-aufsichtsratswahl-2014ver.di hat mit unserer Kandidatin Alexandra Willer mit 49 Prozent der abgegebenen Stimmen (= 648 Stimmen) die Aufsichtsratswahl gewonnen.
Wir danken allen Wählerinnen und Wählern für das in uns gesetzte Vertrauen!

ver.di am Uniklinikum steht für eine klare, parteiische Vertretung der Interessen von uns Beschäftigten. Von den elf Sitzen im Aufsichtsrat haben die Beschäftigten des Uniklinikums nur einen einzigen Sitz. Die restlichen Sitze gehen an Universitätsvertreter, Vertreter der Ministerien und der Wirtschaft. Das ist in der sogenannten freien Wirtschaft anders – da ist das Verhältnis Arbeitgeber/Arbeitnehmer wenigstens 1:1. Dementsprechend ist es im Aufsichtsrat im Uniklinikum nahezu unmöglich, gegen die Übermacht der Interessensvertreter der anderen Seite unsere Interessen durchzusetzen; und dies, obwohl wir außerhalb dieses Gremiums, nämlich in der täglichen Arbeit im Betrieb, die Mehrheit sind.

Eigentlich wären 10 Sitze für uns und einer für die andere Seite richtig und nicht umgekehrt!
Trotzdem werden ver.di und Alexandra Willer weiterhin die nächsten vier Jahre im Aufsichtsrat versuchen, immer wieder daran zu erinnern, dass wir Beschäftigten zählen und nicht nur die Zahlen.

Nochmals vielen Dank für Ihre Stimme!

An dieser Stelle möchten wir nochmals daran erinnern, dass Alexandra Willer kein zusätzliches Geld für die Arbeit im Aufsichtsrat bekommt, sondern dieses Amt im Rahmen ihres normalen Einkommens als Krankenschwester wahrnimmt.

Start in die Tarifrunde 2015

Im Januar 2015 beginnen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Bereich der Länder, also auch hier im Uniklinikum.

Im Vorfeld werden von ver.di Forderungen aufgestellt. Dazu möchten wir, die Vertrauensleute von ver.di am Uniklinikum, Euch befragen, was Euch wichtig ist. Das kann eine Lohnsteigerung oder mehr Urlaub, Altersteilzeit usw. sein.

Uns ist ebenfalls wichtig zu wissen, ob Ihr bereit seid, für Eure Forderungen auch zu streiken, denn die lassen sich nicht nur durch Gespräche oder einige wenige Aktive durchsetzen. Auch der Erfolg in der letzten Tarifrunde war nur dadurch möglich.

Wir möchten Euch in den Bereichen besuchen.

Von Montag, 10.11. bis Donnerstag 13.11. gehen wir durch die einzelnen Bereiche und versuchen Euch zu erreichen. Wenn wir Euch nicht antreffen, könnt Ihr uns Eure Meinung auch per E-Mail zusenden (siehe unten).

Natürlich ist jetzt auch eine gute Gelegenheit, um Mitglied bei ver.di zu werden – denn je mehr Mitglieder wir sind, desto durchsetzungsfähiger sind wir.

 

Aufruf zur Aufsichtsratswahl 2014 des (nichtwissenschaftlichen) Personals

Alexandra WillerLiebe Kolleginnen und Kollegen,

als Vertreterin für das nichtwissenschaftliche Personal kandidiert unsere Kollegin Alexandra Willer wieder für die Aufsichtsratswahl.
Alexandra arbeitet seit 1993 als Krankenschwester im Uniklinikum und ist seit 2004 Vorsitzende des nichtwissenschaftlichen Personalrats.

Seit acht Jahren ist sie bereits Mitglied des Aufsichtsrats als gewählte Vertreterin der nichtwissenschaftlichen Beschäftigten.
Die Erfahrung zeigt, dass sie durch die Kombination dieser beiden Ämter

– die Beschäftigten betreffende Themen im Aufsichtsrat am besten aus Beschäftigtensicht vertreten kann

– die Informationen aus dem Aufsichtsrat in geeigneter Form auch in die Personalratsarbeit einfließen lassen kann.

Außerdem hat sie durch ver.di ein starkes und kompetentes Team an ihrer Seite.
Mit dieser Unterstützung ist gewährleistet, dass sie den erforderlichen Rückhalt der Gewerkschaft für die zu bewältigenden Aufgaben hat.

Schenken wir ihr deshalb erneut für die nächste Aufsichtsratsperiode unser Vertrauen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Gewerkschaft ver.di

Willkommen DRK-KollegInnen!

waffeln-150x150Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
jetzt ist es endlich soweit und wir sind unserem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen, eine Belegschaft zu werden.

Ab dem 01.06.2014 gehören die ehemaligen Angestellten der DRK-Schwesternschaft zu den „richtigen“ Beschäftigten des Uniklinikums Essen.

Wir freuen uns sehr darüber und heißen sie hiermit herzlich willkommen!

Zur Begrüßung laden wir unsere „neuen“ Kolleginnen und alle, die das mit uns feiern wollen, zu einer selbstgebackenen „Willkommens-Waffel“ ein.

Ort: Flur des Verwaltungsgebäudes
Tag: 02.06.2014
Zeit: 12.30 – 13.30 Uhr und 14.00 – 15.00 Uhr

Herzlich willkommen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Gewerkschaft ver.di

ver.di Am Puls – Zeitung der Vertrauensleute Februar 2014

Die neue Ausgabe unserer Am Puls ist fertig. Morgen wird sie wie gewohnt per Mail an alle Kolleginnen und Kollegen verschickt. Hier könnt Ihr sie schon  mal vorab lesen:Am Puls Februar 2014 Teaser

ver.di Am Puls Ausgabe Februar 2014

(K)eine Chance auf Patientennähe?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Personalbelastung und der daraus resultierende Alltag im Uniklinikum Essen: „Die Füße sind geschwollen, die Dienstkleidung durchnässt. Noch schnell einen Blick auf den Dienstplan, noch 6 Tage….“ Mehr dazu in der Zeitung „Am Puls“.

Personalbelastung hat etwas mit Personalausstattung zu tun: ver.di war Ende April im Gelände unterwegs und wir haben dort Unterschriften unter die Forderung nach einem Gesetz zur Personalbemessung gesammelt. Wir waren nicht alleine. In vielen anderen Einrichtungen waren die Kolleginnen und Kollegen auch unterwegs. Die Aktivitäten brachten über 80.000 Unterschriften zusammen.

Im Mai hatten wir in der ver.di Infomail u.a. angekündigt, dass wir die für Essen zuständigen Bundestagsabgeordneten anschreiben werden, und die Antwort im Uniklinikum Essen veröffentlichen. Hier ein Auszug aus dem Anschreiben: „Die personelle Lage an den Krankenhäusern in unserer Stadt Essen spitzt sich zu. Jede fünfte Stelle fehlt. Die Beschäftigten leiden unter hohem und weiter wachsendem Arbeitsdruck. Patient/innen werden nicht mehr immer ausreichend versorgt.“.. Die Beschäftigten haben ihre Unterschrift mit der Absicht gegeben, dass wir ihre Forderung an Sie weitertragen, was wir hiermit gerne tun. Wir erwarten von Ihnen eine Antwort“. Es gibt Antworten.

Morgen, am Mittwoch 7.8, von 11.30 bis ca. 14.00 Uhr an der Kantine vorbeikommen: Dort sind die Antwortschreiben ausgehängt.
Dort verteilen ver.di Aktive Postkarten. Diese Postkarten sollten von Ihnen unterschrieben werden. Sie unterstützen damit sich selber in Ihrer Situation, indem Sie Ihrer Erwartung an die neue Bundesregierung nach einer gesetzlichen Regelung für eine gute und sichere Personalbesetzung und eine nachhaltige, gesicherte Finanzierung der Krankenhäuser, Ausdruck geben. Die „Streikwaffel“ gibt es leider nicht, dafür Pappe…..

Ach so: 1620000 Postkarten möchten wir bundesweit sammeln. www.der-druck-muss-raus.de
Wie geht es weiter? Am Samstag, den 14.9, findet eine große Demonstration in Bochum statt. www.pott-umfairteilen.de beinhaltet mehr Infos. Weitere Infos für interessierte Beschäftigte finden sich auch im anhängendem Aufruf. Die Beschäftigten aus den Krankenhäusern werden den weißen Block bilden und auf Ihre schlechte Arbeitssituation aufmerksam machen. Wer mit möchte, bitte bald anmelden. Details? Im Aufruf!
Herzliche Grüße
Ihre Gewerkschaft ver.di

„Streik-Waffeln“ morgen am Tag der Wertschätzung für die Beschäftigten des Uk-Essen

waffeln

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

große Hitze und eine große Arbeitsbelastung, was tun?? Schwitzen? Schwitzen! Oder lieber eine heiße Waffel? Spontan haben wir Aktiven am Uniklinikum entschieden:Eis kann jeder, Wir backen Waffeln!!! Damit Sie wegen der Hitze keinen an der Waf…l kriegen.

Morgen in der Zeit zwischen 11.00- ca. 14.00 Uhr im Verwaltungstrakt ist die ver.di Backstube geöffnet.

Tag der Wertschätzung?
Bereits zum zweiten Mal wird der 20. Juni zum „Feiertag“ erklärt. Manche Arbeitgeber in Essen wurden aufgefordert, wertschätzende Gesten gegenüber den Beschäftigten zu zeigen. Bei Ihnen am Uniklinikum Essen sind wir selbst aktiv und möchten unseren Kolleginnen und Kollegen als Geste der Wertschätzung ob Ihres Einsatzes die legendäre „Uniklinikum – Essen – Waffel“ anbieten.

Denn: Lt. einer Studie empfinden 40% der befragten Pflegenden, das der Wert der Wertschätzung nicht gelebt wird. Details gewünscht? Im Anhang.

ver.di meint: Lieber eine Waffel essen, als ….