Azubis übernehmen! findet auch Ministerin Schulze!

NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze war heute morgen zu Besuch im Uniklinikum, um die Eröffnung des neuen Westdeutsches Herz- und Gefäßzentrums Essen zu feiern. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um Frau Schulze über die Pläne des Klinikums, alle Auszubildenden nicht mehr wie zuvor für zumindest sechs Monate zu übernehmen, zu informieren. Das Wissenschaftsministerium ist als oberstes (Aufsichts-) Organ der Landesregierung für das Uniklinikum zuständig. Nachdem die Ministerin mit Kopfschütteln fertig war, hat sie uns versprochen, den kaufmännischen Direktor des Uniklinikums wegen der Angelegenheit zu kontaktieren. Wir hoffen, dass sie ihm eine klare Ansage macht!
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We Proudly Present: Die neue JAV!

Heute fand die Wahl zur neuen Jugend- und Auszubildendenvertretung statt. Wir gratulieren den neuen „ordentlichen“ Mitgliedern:

Florian Graupensberger
Tobias Süß
Dario Majstorovic
Victor Novoselsky
Steven Böhmer
Kevin Prodajewitsch
Maraike Bleeker
Alexander Mrosek
Gerrit Nottelmann
Jennifer Sander
Bojan Tomic

und natürlich auch (und nicht weniger) den gewählten Ersatzmitgliedern:

Annika Klaus
Jasmin Eberhardt
Hannah Berg
Simone Schulz
Nico Michels
Fabienne Halm
Nuri Kilic
Erdem Pamuk
Jana Luzia Buchner
Fenja Geers
Benjamin Meinert.

Wir wünschen Euch viel Erfolg bei Eurer Arbeit und unterstützen Euch natürlich auch gerne!

Aktive Mittagspause war ein voller Erfolg

Aus aktuellem Anlass rief die ver.di Jugend Essen zu einer aktiven Mittagspause auf. Diese fand am 10. Dezember 2009 statt. Ein Tag den Teile des Vorstandes wohl so schnell nicht vergessen werden.

Unter dem Motto „Lasst uns die Wahl oder wir gehen – ohne uns steht die Pflege still“ holten Vertreter der ver.di  über 70 Auszubildende verschiedener Kurse aus der Krankenpflegeschule ab, um gemeinsam gegen die Blockade des Vorstandes zu protestieren.

AZUBI Protest gegen Zwangsmitgliedschaften im Pflegedienst

Die Blockade des Vorstandes des Uniklinikums Essen verhindert nach wie vor, dass Auszubildende nach abgeschlossener Ausbildung  wählen können, ob sie mit einem Arbeitsvertrag beim Uniklinikum oder als Mitglied in der DRK- Schwesternschaft Essen e. V. arbeiten wollen. Diese „Blockadepolitik“ gefährdet inzwischen sogar die Besetzung vieler offener Stellen am Klinikum, da die Auszubildenden angekündigt haben zu gehen, wenn ihnen keine Wahl gelassen wird.

Im Anschluss an die öffentlichkeitswirksame Aktion vor dem Haupteingang, an der sich viele Passanten beteiligten, gingen die Auszubildenden mit einer großen Unterschriftentafel und angemessener Lautstärke zum Büro der Pflegedirektorin, um ihr die Tafel zu übergeben. Unerwartet wurde den Auszubildenden dann ein Hörsaal durch den Personalchef geöffnet um eine offene Diskussion zu starten.

Diese „offene“ Diskussion wurde allerdings durch versuchte Einschüchterungen und Drohungen durch Vorstandsmitglieder überschattet und führte sehr schnell zu einem Gesichtsverlust des Vorstandes. Nachdem, für den Vorstand offensichtlich sehr unerwartet, viele Auszubildende sich zu Wort meldeten, ging das Gespräch dann doch noch in die gewollte Richtung und der Vorstand war gezwungen auf teilweise unangenehme Fragen zu antworten. Selbst die auch anwesende Oberin der DRK- Schwesternschaft Essen e. V. wusste sich nicht mehr zu helfen und versuchte ständig das Thema zu wechseln. Als dann die Argumente der Auszubildenden zu tragend wurden, brachen die Arbeitgeber die Diskussion aus „Zeitgründen“ ab und verabschiedeten sich mit inhaltlosen Worthülsen.

Nach dem Gespräch ärgerten sich viele Auszubildende über die geringe Wertschätzung und den Umgangston den die Vorstandsmitglieder ihnen gegenüber an den Tag legten und kündigten an, weiter zu kämpfen. Die übergroße Unterschriftentafel die sich nun im Büro der Pflegedirektorin befindet, dürfte ein guter Anfang sein.

Aber auch Sie können dazu beitragen. Unterstützen Sie die Auszubildenden in ihrer Forderung und setzen Sie ein Signal. Damit die Zukunft für uns alle wieder mit mehr Rechten und Sicherheiten verbunden ist.

Wann wenn nicht jetzt – ver.di Mitglied werden und unsere AZUBIs unterstützen!