Aufruf zur Aktion
Von ver.di | 22.März 2011

Aufruf zur Aktion!
Themen: Tarif, Vertrauensleute am UK Essen | Kommentare deaktiviert
Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder
Von ver.di | 11.März 2011
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben in der dritten Verhandlungsrunde ein Tarifergebnis erzielt.
Danach erhalten die rund 580.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder für 2011 eine Einmalzahlung von 360 Euro (Auszubildende 120 Euro) und zusätzlich ab 1. April eine lineare Gehaltserhöhung um 1,5 Prozent. Dies entspricht in der Jahreswirkung einem Plus von durchschnittlich 2,3 Prozent. Zum 1. Januar 2012 steigen die Gehälter um weitere 1,9 Prozent linear plus 17 Euro tabellenwirksam (Auszubildende 6 Euro). Dies entspricht einer Erhöhung um rund 2,55 Prozent. „Dies ist ein sehr ordentliches Ergebnis, mit dem aus heutiger Sicht die Reallöhne der Beschäftigten gesichert werden können“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Donnerstag in Potsdam. „Negativ ist allerdings, dass sich die Länder vehement weigern, die Eingruppierung der Lehrkräfte zu tarifieren“, betonte Bsirske. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2012.
Als weiteren Erfolg wertete Bsirske, dass die Erschwerniszulage für die Beschäftigten der Straßenmeistereien und im Küstenschutz ab 2012 um 25 Euro monatlich erhöht wird. Ebenfalls vereinbart wurde, dass zum
1. Januar 2012 eine neue Regelung zur Eingruppierung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder in Kraft tritt. Dazu gehört, dass Bewährungsaufstiege bis zu sechs Jahren direkt bei der Eingruppierung berücksichtigt werden. Das heißt: Wer bisher bis zu sechs Jahre warten musste, um anschließend in eine höhere Vergütungsgruppe aufzusteigen, kann jetzt direkt in die nächsthöhere Entgeltgruppe eingestuft werden. Von dieser Regelung können zwei Drittel aller Länderbeschäftigten profitieren. Die Entgeltordnung ist erstmals zum 31. Dezember 2014 kündbar.
Scharf kritisierte Bsirske, dass sich die Arbeitgeber einer tariflichen Eingruppierung der 205.000 angestellten Lehrerinnen und Lehrer widersetzt hätten: „Es ist ein vordemokratisches Relikt, dass die Arbeitgeber darauf bestehen, die Eingruppierung einseitig regeln zu wollen. Damit wollen sie einen Hebel behalten, die Lehrkräfte per Gesetz schlechter zu bezahlen als andere Beschäftigte mit gleicher Qualifikation.“ ver.di erwartet, dass die Bundesländer die erzielten Tarifergebnisse zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen.
Die Bundestarifkommission stimmte dem Verhandlungsergebnis am Donnerstagabend zu. Das letzte Wort haben allerdings die Beschäftigten, die in einer Mitgliederbefragung abschließend über die Tarifeinigung entscheiden müssen.
Themen: Tarif | Kommentare deaktiviert
100 Jahre Internationaler Frauentag
Von ver.di | 8.März 2011

Liebe Frauen! Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
Das 100jährige Jubiläum des Internationalen Frauentags spornt uns an, sich weiter einzusetzen für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern.
100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag haben wir viel erreicht. Die aktuelle Situation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zeigt uns aber auch, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen. Immer mehr Frauen sind gut ausgebildet und berufstätig – das ist richtig. Viel zu oft aber zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet und in Minijobs. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Einkommen der Frauen für ihre Familien ständig, denn Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung, wie z.B. die Leiharbeit/Zeitarbeit, betreffen immer mehr auch die Männer.
Wir wollen:
- Gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit
- Mindestlöhne in allen Branchen
- Eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte von 40 %
- Mehr Frauen in Führungspositionen
- Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – auch bei der Pflege
- Die Verlängerung des Mutterschutzes von 14 auf 18 Wochen!
Und das wollen wir nicht:
- Ein Betreuungsgeld für Eltern, die ihr Kind nicht in den Kindergarten schicken
- Kopfpauschalen und Versicherungsprämien bei Gesundheit und Pflege
- Das Ehegattensplitting
Gewerkschaften wollen nicht nur leere Versprechungen, sondern reale Gleichstellung. Jetzt Zeichen setzen und aufs Ganze gehen! Frauen, nutzt die zahlreichen Jubiläumsaktionen bundesweit rund um den 8. März 2011, um unseren Forderungen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine vernehmbare Stimme zu verleihen.
Am Internationalen Frauentag und an den 364 anderen Tagen des Jahres wollen die Frauen gleiche Chancen, gleiche Rechte und tatsächliche Gleichstellung.
Ingrid Sehrbrock
Stellvertretende DGB-Vorsitzende
Mehr zum Internationalen Frauentag – DGB Frauen
Themen: Vertrauensleute am UK Essen | Kommentare deaktiviert
Video vom Warnstreik
Von ver.di | 3.März 2011
Themen: Allgemein | Kommentare deaktiviert
Ein guter Start – Bilder des Warnstreiks
Von ver.di | 2.März 2011






Themen: Tarif | Kommentare deaktiviert
Aufruf zum Warnstreik!
Von ver.di | 28.Februar 2011

Wir machen Druck!
Auch bei den Tarifverhandlungen am 24./25. Februar mit den Ländern haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt!
Sie wollen erst ein Angebot vorlegen, wenn wir von unseren Forderungen abrücken.
Das lassen wir uns nicht bieten!
Die Uniklinikbeschäftigten dürfen in Zeiten des Aufschwungs keinesfalls von der allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklung abgekoppelt werden. Jetzt müssen alle Beschäftigten, Auszubildenden und PraktikantInnen deutlich zeigen, was wir von dem Verhalten der Arbeitgeber halten und Druck machen!
Wir fordern:
- 50 Euro Entgelterhöhung plus drei Prozent auch für Auszubildende und PraktikantInnen
- Übernahme der Auszubildenden
- Eine Laufzeit von 14 Monaten
Wir rufen alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und PraktikantInnen beim Uniklinikum Essen, sowie die Angestellten der DRK-Schwesternschaft, deren Arbeitsverträge auf die Tarifverträge der Unikliniken verweisen
am Dienstag, 01. März 2011
ab 05:30 Uhr
(alle Schichten/Dienste bis zum Ende des Nachtdienstes am 2.3.)
zur Teilnahme am Warnstreik auf!
Treffpunkt – Verwaltungsgebäude
V.i.S.d.P.: Lothar Grüll, ver.di Bezirk Essen, Hollestr. 3, 45127 Essen, Tel.: 0201/24752-0
Streikleitung:
Alexandra Willer – 01511 424 61 07
Uschi Gerster – 0179 105 08 34
Stephan Gastmeier – 0172 445 88 68
Eine Abmeldung beim Vorgesetzten ist nicht nötig. Wer noch kein ver.di Mitglied ist, kann sich trotzdem am Warnstreik beteiligen. Der Streik ist ein Grundrecht (Art. 9, Abs. 3 Grundgesetz) und das rechtmäßige Mittel zur Durchsetzung der Tarifforderung. Maßregelungen (Drohungen, Beschimpfungen, Abmahnungen, etc.) durch den Arbeitgeber wegen der Teilnahme am Streik sind verboten. Bei Problemen oder Fragen zum Streik steht Euch die Streikleitung zur Seite. Ärgert Euch nicht mit Euren Vorgesetzten herum, kommt zum Warnstreik. Wenn nötig, regelt die Streikleitung Unklarheiten und Fragen mit den Vorgesetzten.
Themen: Tarif | Kommentare deaktiviert
Stimmen zum Warnstreik
Von ver.di | 27.Februar 2011




Themen: Tarif | Kommentare deaktiviert
Komm mit!
Von ver.di | 18.Februar 2011

In der ersten Runde der Tarifverhandlungen für uns Beschäftigte der Länder + Unikliniken gab es keine Ergebnisse, weil die Arbeitgeber noch nicht bereit waren, inhaltlich auf unsere Forderungen einzugehen. 50€ auf die Tabelle + 3% mehr Lohn, geregelte Übernahme der AZUBIs und Verbesserung der Zeitzuschläge bei Bereitschaftsdiensten.
Deshalb wollen wir uns bewegen. Damit es voran geht!
Komm auch du in deiner Pause am
Dienstag, 22.Februar um 12 Uhr
vor das Verwaltungsgebäude (Eingang)
Wir machen das. Wer sonst!
Themen: Tarif | Kommentare deaktiviert
Aktuelles Flugblatt zur Tarifrunde
Von ver.di | 11.Februar 2011
Themen: Tarif | Kommentare deaktiviert
derwesten.de zur Pflegesituation
Von ver.di | 24.Januar 2011
Den Artikel gibt es hier
Themen: Vertrauensleute am UK Essen | Kommentare deaktiviert





