We Proudly Present: Die neue JAV!

Heute fand die Wahl zur neuen Jugend- und Auszubildendenvertretung statt. Wir gratulieren den neuen „ordentlichen“ Mitgliedern:

Florian Graupensberger
Tobias Süß
Dario Majstorovic
Victor Novoselsky
Steven Böhmer
Kevin Prodajewitsch
Maraike Bleeker
Alexander Mrosek
Gerrit Nottelmann
Jennifer Sander
Bojan Tomic

und natürlich auch (und nicht weniger) den gewählten Ersatzmitgliedern:

Annika Klaus
Jasmin Eberhardt
Hannah Berg
Simone Schulz
Nico Michels
Fabienne Halm
Nuri Kilic
Erdem Pamuk
Jana Luzia Buchner
Fenja Geers
Benjamin Meinert.

Wir wünschen Euch viel Erfolg bei Eurer Arbeit und unterstützen Euch natürlich auch gerne!

5,6 Prozent mehr Gehalt und sechs Wochen Urlaub für alle

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ver.di und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder haben in der dritten Verhandlungsrunde ein Tarifergebnis erreicht.

Die Gehälter der rund 800.000 Beschäftigten der Länder (außer Hessen) erhalten danach rückwirkend ab 1. Januar diesen Jahres 2,65 Prozent mehr Gehalt und weitere 2,95 Prozent ab 1. Januar 2014. Die Auszubildenden bekommen ab Januar 2013 monatlich 50 Euro mehr und weitere 2,95 Prozent ab Januar 2014. Für sie wurde außerdem eine Übernahmegarantie durchgesetzt, wie sie auch bei Bund und Kommunen gilt. Für alle Länderbeschäftigten wurden 30 Tage Urlaub vereinbart.

„Damit halten sie Anschluss an die Gehaltsentwicklung der übrigen Bereiche im öffentlichen Dienst und in der Gesamtwirtschaft“, erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske nach Abschluss der Verhandlungen in Potsdam. Als echten Erfolg wertete er die Vereinbarung über sechs Wochen Urlaub für alle und die Übernahmegarantie, „mit der junge Leute im öffentlichen Dienst eine klare berufliche Perspektive erhalten“. Auszubildende bekommen künftig 27 Urlaubstage im Jahr.

Gewerkschaften und Arbeitgeber stimmten darin überein, dass es bei der Praxis befristeter Arbeitsverträge Handlungsbedarf gibt. Dieses Thema wollen die Tarifparteien weiter bearbeiten. Auch bei der finanziellen Situation von Feuerwehrleuten sehen die Verhandlungspartner die Notwendigkeit von Verbesserungen, die die Arbeitgeber allerdings zunächst beamtenrechtlich angehen wollen. ver.di fordert, dass das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen wird. Der Tarifvertrag läuft bis 31. Dezember 2014.

Mittwoch! Erneut alle hin da!

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Die Tarifverhandlungen gehen am 7. und 8. März in die nächste Runde. Bisher haben die Arbeitgeber in den ersten beiden Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt und sind auf die Forderungen von ver.di nur in soweit eingegangen, dass sie gesagt haben, das sei nicht bezahlbar.

Ein wesentliches Verhandlungsergebnis dieser Tarifrunde wird neben der Gehaltssteigerung sein, wie viele Tage Urlaub wir demnächst pro Jahr haben werden. Da die Arbeitgeber die bisherige Urlaubsregelung gekündigt haben, haben bereits alle neu eingestellten Beschäftigten, sowie alle, deren Vertrag verlängert wird, nur noch 26 Urlaubstage.

Die „Alt-Beschäftigten“ sind aktuell aufgrund der Nachwirkung des letzten Tarifabschlusses noch nicht davon betroffen, sobald aber ein Verhandlungsergebnis erreicht ist, gilt dieses auch für sie.
Das heißt, die bisher 30 Tage pro Jahr sind auch für die „Alt-Beschäftigten“ nicht sicher!!!

Wir haben am 20.2. einen ersten Warnstreik durchgeführt, an dem sich in unserer Klinik mehr als 200 Beschäftigte beteiligt haben. Das war schon ein guter Anfang, der aber auf jeden Fall noch gesteigert werden muss, wollen wir unseren Forderungen Nachdruck verleihen und sie durchsetzen.

Wir werden deshalb am 6. März erneut zum Warnstreik aufrufen. Geplant ist für diesen Tag eine zentrale Demonstration und Kundgebung in Düsseldorf mit allen von der Tarifrunde betroffenen Beschäftigten.
Die Streikenden aller sechs Unikliniken Nordrhein-Westfalens werden als gemeinsamer Block an der Demo teilnehmen. Sorgt mit eurer zahlreichen Teilnahme dafür, dass wir unseren Verhandlungsführern eindrucksvoll den Rücken stärken!

Wir möchten bei dieser Gelegenheit auch noch mit ein paar Legenden, die sich anscheinend hartnäckig halten, aufräumen:

  • Man muss nicht Mitglied in ver.di sein, um am Streik teilnehmen zu können. Allerdings erhalten nur ver.di Mitglieder Streikgeld.
  • Es ist eine Lüge der DRK-Schwesternschaft, dass DRK Mitgliedsschwestern nicht in ver.di eintreten dürfen! Streiken dürfen sie aber leider nicht.
  • Die DRK-Angestellten dürfen aber genauso wie die Uniklinik-Beschäftigten streiken.
  • Wer streiken möchte, kommt am Tag des Warnstreiks einfach zum vereinbarten Treffpunkt. Man muss sich nicht abmelden!
  • Es gibt eine Notdienstvereinbarung zwischen ver.di und der Uniklinik, in der geregelt ist, welche Bereiche und Kollegen vom Streik ausgenommen sind. Nähere Infos hat dazu die Streikleitung.

Weitere Informationen zum Warnstreik am 6. März erhaltet ihr rechtzeitig mit dem Aufruf zum Warnstreik. Sollte die nächste Verhandlungsrunde erneut zu keinem Ergebnis führen, wird es zum Streik kommen.

Eine Schlichtung ist nicht vorgesehen.

…und nicht vergessen:
www.mitgliedwerden.verdi.de

Wir machen das! – Wer sonst?

Personalratswahlen stehen an und ich frage mich:
Wen soll ich wählen? Wer hat sich für unsere Interessen eingesetzt? Wer hat sich gegen Ungerechtigkeiten gewehrt?
Die ver.di-Personalräte sind die einzigen, die an unserer Seite stehen. Auch wenn es mächtig Ärger gibt – sie sind es, die sich gegen Ungerechtigkeiten eingesetzt haben. Immer!

Wenn wir an die PSG zurückdenken: ver.di-Personalräte waren es, die immer dafür gekämpft haben, dass alle Kolleginnen und Kollegen die gleichen Rechte bekommen müssen. Jetzt ist es geschafft. Die PSG ist Geschichte und alle wurden ins Uniklinikum übernommen.

Wenn wir an die DRK-KollegInnen denken: ver.di-Personalräte haben immer dafür gekämpft, dass alle die gleichen Rechte bekommen müssen. Auch deshalb können jetzt alle den Personalrat wählen.

Wenn wir an unsere AZUBIs denken: ver.di-Personalräte haben immer für die Übernahme nach der Ausbildung gekämpft.
Wenn wir an Mobbing, Ärger mit der Lohnzahlung, Arbeitszeiten, Gespräche mit Vorgesetzten und Arbeitsplatzsicherung denken: ver.di-Personalräte haben sich immer eingesetzt und für uns und mit uns gesprochen und gehandelt.

Aber ver.di-Personalräte haben auch für mehr Informationen aus dem Personalrat, Arbeitseinsätze von Personalräten, Personalversammlungen, Bereichsbesprechungen und Jubilar-Ehrungen gesorgt.
Also, wen kann ich wählen? Die, die immer für uns da sind und unsere Interessen nach vorne bringen, auch wenn es knallt.

ver.di – Liste 1!