Arbeitsschutz geht uns alle an!

„Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird …“ So steht es im § 4 des Arbeitsschutzgesetzes.

Dieser einfache Satz bietet jede Menge Sprengstoff! Welche verbleibende Gefährdung ist hinnehmbar? Und die Definition von „möglichst gering“ ist durchaus dehnbar; vor allem vor dem Hintergrund, dass die Beseitigung von Gefahren oft mit Kosten verbunden ist. Wen wundert es da, dass der Personalrat in vielen Punkten die Bezirksregierung Düsseldorf einschalten muss.

Die ver.di-Mitglieder im Personalrat konnten nicht akzeptieren, dass es für die Kollegen am Müllumschlagplatz keine stichsicheren Handschuhe gibt, dass die Kollegen des Krankentransportdienstes mit den schweren neuen Betten ihre Gesundheit riskieren, dass der Transportdienst mit veralteten E-Karren durch das Gelände fährt oder bei der Arbeit mit gesundheitsgefährdenden Stoffen nicht die richtigen Schutzmaßnahmen getroffen werden. Auch die Einhaltung der Regelungen der Brandschutz- und Arbeitsstättenverordnung muss immer wieder angemahnt werden, was sich z. B. bei der Problematik mit fehlenden Umkleidemöglichkeiten zeigt.
Da sich viele Themen über Jahre hinwegziehen, ist beim Thema Arbeitsschutz Kontinuität besonders wichtig. Die ver.di-Mitglieder im Personalrat möchten sich auch weiterhin für Deine Gesundheit und Sicherheit einsetzen.
Deshalb bei der Personalratswahl am 23. und 24. Mai:

ver.di – Liste 1!