Wir machen das! – Wer sonst?

Personalratswahlen stehen an und ich frage mich:
Wen soll ich wählen? Wer hat sich für unsere Interessen eingesetzt? Wer hat sich gegen Ungerechtigkeiten gewehrt?
Die ver.di-Personalräte sind die einzigen, die an unserer Seite stehen. Auch wenn es mächtig Ärger gibt – sie sind es, die sich gegen Ungerechtigkeiten eingesetzt haben. Immer!

Wenn wir an die PSG zurückdenken: ver.di-Personalräte waren es, die immer dafür gekämpft haben, dass alle Kolleginnen und Kollegen die gleichen Rechte bekommen müssen. Jetzt ist es geschafft. Die PSG ist Geschichte und alle wurden ins Uniklinikum übernommen.

Wenn wir an die DRK-KollegInnen denken: ver.di-Personalräte haben immer dafür gekämpft, dass alle die gleichen Rechte bekommen müssen. Auch deshalb können jetzt alle den Personalrat wählen.

Wenn wir an unsere AZUBIs denken: ver.di-Personalräte haben immer für die Übernahme nach der Ausbildung gekämpft.
Wenn wir an Mobbing, Ärger mit der Lohnzahlung, Arbeitszeiten, Gespräche mit Vorgesetzten und Arbeitsplatzsicherung denken: ver.di-Personalräte haben sich immer eingesetzt und für uns und mit uns gesprochen und gehandelt.

Aber ver.di-Personalräte haben auch für mehr Informationen aus dem Personalrat, Arbeitseinsätze von Personalräten, Personalversammlungen, Bereichsbesprechungen und Jubilar-Ehrungen gesorgt.
Also, wen kann ich wählen? Die, die immer für uns da sind und unsere Interessen nach vorne bringen, auch wenn es knallt.

ver.di – Liste 1!

PSG wird abgewickelt – Alle kommen zum Uniklinikum

Heute informierte der Vorstand des Uniklinikum Essen die KollegInnen über den gestrigen Beschluss des Aufsichtsrates.

Nach fünf Jahren wird die hauseigene Leiharbeitsgesellschaft (PSG) zum 30.06.2010 aufgelöst, alle Kollegen der PSG werden in das Uniklinikum übernommen.

Wir danken allen KollegInnen die sich in den letzten fünf Jahren an Protesten und Aktionen gegen die PSG beteiligt haben!

Einladung zur VL Sitzung

An die
ver.di-Vertrauensleute
PSG-Kolleginnen und Kollegen
sowie interessierte Beschäftigte
im Universitätsklinikum Essen

EINLADUNG

zur öffentlichen Vertrauensleutesitzung am 19.1.11


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser erstes Treffen in diesem Jahr beginnen wir mit einer ausführlichen Information über den Mitgliederservice von ver.di.

Welche Vorteile bietet ver.di noch, außer dem Streikgeld?

Nichts liegt uns zur Zeit mehr am Herzen, als die Zukunft unserer PSG-Kolleginnen und –Kollegen. Deshalb beschäftigen wir uns im zweiten Punkt mit der Frage

Was gibt es Neues bei der Überleitung ins Uniklinikum?

Zuletzt, aber deshalb nicht weniger wichtig, geht es ums Geld – um unser Geld.

Am 4. Februar beginnt der Auftakt zu unserer Tarifrunde, in der ver.di 50 € mehr und darauf noch 3% Erhöhung fordert.

Wie setzen wir unsere dringend nötige Tarifforderung durch?

Natürlich gibt es danach auch noch die Möglichkeit über andere Themen zu berichten.

Wir freuen uns auf euch!

Mittwoch, den 19. Januar um 17 Uhr

im Gildehof-Center (Nähe Hauptbahnhof), Hollestraße 3,

10. Etage im Konferenzraum von ver.di

Uschi Gerster
– für die Vertrauensleute –

Gereon Falck
– Sekretär ver.di Essen –

ver.di InfoMail Dezember 2010

Die PSG ist Geschichte! Vom Ende der Spaltung der Belegschaft!

Stell Dir vor, dass Beschäftigte, die die gleiche Arbeit unter den gleichen Bedingungen und in der gleichen Qualität machen auch das gleiche Geld dafür bekommen und gleich viel Urlaub haben. Klingt erstmal normal.

Für die Beschäftigten der PSG war dies allerdings bis zum 24.11. diesen Jahres eine (scheinbar unerreichbare) Utopie.

Was hat die Klinikleitung nicht alles behauptet: „Die Uniklinik könnte ohne PSG nicht hinreichend wirtschaftlich arbeiten“, „das sei in der heutigen Zeit normal, dass man Leiharbeit zur Steigerung der Rendite nutzt“, „alle anderen machen das auch“ – der Kreativität bei den Phrasen waren keine Grenzen gesetzt.


Nun ist die PSG am Ende! Und jetzt? Müssen wir jetzt befürchten, dass die Uniklinik Konkurs anmeldet? Andere Unikliniken in NRW haben nie Leiharbeit genutzt, selbst Schlecker als privates Unternehmen hat das eher als das UK Essen eingesehen.

Doch wem verdanken wir das alles?

Da ist der neue ärztliche  Direktor, der sich gerne mit den Lorbeeren des Endes der hauseigenen Leiharbeitsfirma schmückt. Da ist die neue Landesregierung, die der Uniklinik auf den Pfad der Tugend verholfen haben will…. Sicherlich haben auch diese Akteure dazu beigetragen das einzusehen, wofür die Mitglieder der Gewerkschaft ver.di fünf Jahre konsequent gekämpft haben.

Für die ver.di Vertrauensleute der Uniklinik ist klar, wer der Motor hin zur Abschaffung der PSG war. Fünf Jahre Kampf haben sich gelohnt! Wir haben gewonnen! Wenn man im Gelände einen (noch) PSG-Beschäftigten trifft, erfährt man, dass er froh ist, demnächst bei der Uniklinik mehr zu verdienen als vorher. Aber das gilt nicht für alle? Das gilt leider nur für 80%, denen eine feste Übernahme zugesichert wurde. Die restlichen 20%, sprich ca. 60 Beschäftigte im Krankentransportdienst, der Sterilisation und dem Wach- und Pfortendienst hängen noch in der Luft. Hier soll noch bis Anfang nächsten Jahres geprüft werden, ob sie nicht doch in eine weitere, neue Servicegesellschaft abgeschoben werden sollen. Doch wieder 2. Klasse?
Für uns als Vertrauensleute bedeutet das wiederum: Der Kampf geht weiter! Wir werden zusammen mit den betroffenen PSG-Beschäftigten nicht eher ruhen, bis auch diese ins Uniklinikum übernommen worden sind.

Aufsichtsratswahl

Wir freuen uns darüber, dass die ver.di-Kandidatin Alexandra Willer mit 49 Prozent der abgegebenen Stimmen die Aufsichtsratswahl der nichtwissenschaftlichen Beschäftigten gewonnen hat und weiterhin die Interessen der Beschäftigten in den nächsten vier Jahren in diesem Gremium vertreten wird.

Mit herzlichen Grüßen
und den besten Wünschen für eine ruhige Weihnachtszeit und ein erfolgreiches Jahr 2011!

Ihre Gewerkschaft ver.di, Fachbereich 3 (Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)

Ansprechpartner für ver.di im Uniklinikum sind: Uschi Gerster (Vertrauensleutesprecherin), telefonisch im Uniklinikum unter -4392; per Handy unter 0179 10 50 834 oder per Mail gerster.sliwka@t-online.de , und Gereon Falck (Gewerkschaftssekretär) im ver.di Bezirk Essen, Hollestr.3, 45127 Essen. Telefonisch erreichbar unter: 0201 24752-27 oder 0201 24752-0 oder per E-Mail unter gereon.falck@verdi.de

PSG – Der letzte Schups?

Beschäftigte der PSG haben heute kurz vor der Sitzung des Aufsichtsrates für ihre Übernahme in das Uniklinikum Essen demonstriert.

Verschiedene Aufsichtsratsmitglieder äußerten sich wohlwollend zur Forderung der Übernahme der Kollegen.

ver.di Kollegen hatten die Namen der betroffenen Kollegen ausgedruckt und sie in den Eingangsbereich des Protonentherapiezentrums gelegt. So sollte den Aufsichtsräten signalisiert werden das es um unsere Kollegen geht die jetzt noch in Unsicherheit gehalten werden ob sie ins UK Essen übernommen werden.

Ob der Aufsichtsrat heute eine Entscheidung zum endgültigen Ende der PSG geben wird ist unklar.

Wir fordern: Auflösung der PSG und die Übernahme der PSG-Kollegen in Arbeitsverträge beim Uniklinikum Essen. Keine weiteren Spaltungen mehr.

Es reicht!

Nach 5 Jahren Kampf

Radio Essen: „Im Streit um schlecht bezahlte Leiharbeiter an der Uniklinik hat die Klinikleitung nachgegeben. Die Klinik will ihre Personalgesellschaft auflösen und die meisten Mitarbeiter zu normalen Bedingungen einstellen.“

WDR: Die Essener Uniklinik will den Betrieb ihrer eigenen Leiharbeitsfirma einstellen. Die Personalfirma hatte den Leiharbeitern geringere Löhne gezahlt als den Festangestellten.

UK Essen: Uniklinikum richtet dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse ein.

WAZ: Das Ende der Billiglöhne am Klinikum in Essen

WAZ: Leiharbeit sinnentleert

ver.di erwartet von Landesregierung Stopp des Leiharbeits-Missbrauchs an Uniklinik

Die Beendigung des „ aggressiven Missbrauchs der Leiharbeit“ an der Uniklinik Essen erwartet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) von der neuen Nordrhein-Westfälischen Landesregierung.

In einem Brief an Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Arbeitsminister Guntram Schneider heißt es, die 270 Beschäftigten der Personalservicegesellschaft (PSG) an der Uniklinik Essen hofften, „dass die rot-grüne Landesregierung jetzt zügig handelt“, nachdem die schwarz-gelbe Vorgängerregierung den Missbrauch nicht gestoppt habe.

Die Uniklinik Essen hat die PSG als eigene Leiharbeitsfirma gegründet und stellt neue Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fast ausschließlich über diese 100prozentige Tochterfirma ein. Für die Betroffenen bedeutet dies im Schnitt rund 300 Euro weniger Monatslohn gegenüber den anderen Beschäftigten an der Uniklinik, die unter den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder fallen. Der Großteil der Krankenschwestern und Pfleger gehört ebenfalls nicht zur Uniklinik und wird über die DRK-Schwesternschaft gestellt.

Arbeitsminister Guntram Schneider wird auf Einladung des Personalrates am 17. November an der Personalversammlung des Uniklinikums teilnehmen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, so ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt und die zuständige NRW-Fachbereichsleiterin Sylvia Bühler, sollte die klare Botschaft ausgesprochen werden, dass die firmeneigene Leiharbeit unverzüglich abgeschafft wird.

Schwarze Zahlen des Uniklinikum durch Tarifflucht bei den PSG-Beschäftigten?

„Wir schreiben herausragende schwarze Zahlen, wir haben ein tolles Eigenkapital“, so wird der Aufsichtsratsvorsitzende des Uniklinikum am 12. Mai in der WAZ zitiert.
Das hören auch die Mitglieder der Gewerkschaft ver.di gerne, schließlich steht Ende dieses Jahres die nächste Tarifrunde zur Einkommenserhöhung vor der Tür. Da kann bei den Verhandlungen nicht das Argument der leeren Kassen angeführt werden.

Eine gute Nachricht ist es aber auch für die Beschäftigten der PSG. Wenn die Kasse so gut gefüllt ist, können Vorstand und Aufsichtsrat endlich mit der unsäglichen Tarifflucht auf dem Rücken der PSG-Beschäftigten Schluss machen. Dann kann endlich der jahrelange Ärger im Betrieb aufhören und die PSG-Kolleginnen und Kollegen müssen sich nicht länger als Beschäftigte 2. Klasse fühlen.
Nicht mit dem Aufsichtsrat jubeln könnten wir, wenn das Uniklinikum nur deshalb schwarze Zahlen schreibt, weil durch die Einsparungen bei den fast 300 PSG-Beschäftigten die Kassen gefüllt worden sind. Wir gratulieren Herrn Prof. Dr. Nagel, dass er Ärztlicher Direktor eines wirtschaftlich so gut aufgestellten
Uniklinikum wird. Die ver.di-Mitglieder freuen sich auf ein konstruktives Miteinander und hoffen auf das Sprichwort: neue Besen kehren gut. Vielleicht kommt ja mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden auch die Erkenntnis ins Klinikum, dass man Schrauben nicht unendlich weiter anziehen kann. Hoher Arbeitsdruck, wenig Wertschätzung und ungleiche Bezahlung in einem Betrieb – das motiviert Beschäftigte nicht schwarze
Zahlen zu erarbeiten.

Abschied von Leiharbeit-Rüttgers

Am 27. April verabschiedeten wir auf unsere Art den Ministerpräsidenten des Landes NRW beim Arbeitnehmerempfang in der Jahrhunderthalle in Bochum.

Rüttgers und andere Vertreter der Landesregierung zeigten sich wenig begeistert von unserer Begleitung seines Redebeitrages.

Wir würdigten mit unserem stillen Protest die Rolle Rüttgers zur Leiharbeit am Uniklinikum Essen. Der Ministerpräsident hat es in fünf Jahren Amtszeit nicht geschafft sich im Uniklinikum Essen auch nur einmal Blicken zu lassen.

Stattdessen versteckte sich Rüttgers hinter dem Landesschlichter, dem Arbeitsminister, dem Finanzminister und dem Wissenschaftsminister beim Konflikt zur Leiharbeitspaxis am Uniklinikum Essen.