Aufruf zur Aufsichtsratswahl 2014 des (nichtwissenschaftlichen) Personals

Alexandra WillerLiebe Kolleginnen und Kollegen,

als Vertreterin für das nichtwissenschaftliche Personal kandidiert unsere Kollegin Alexandra Willer wieder für die Aufsichtsratswahl.
Alexandra arbeitet seit 1993 als Krankenschwester im Uniklinikum und ist seit 2004 Vorsitzende des nichtwissenschaftlichen Personalrats.

Seit acht Jahren ist sie bereits Mitglied des Aufsichtsrats als gewählte Vertreterin der nichtwissenschaftlichen Beschäftigten.
Die Erfahrung zeigt, dass sie durch die Kombination dieser beiden Ämter

– die Beschäftigten betreffende Themen im Aufsichtsrat am besten aus Beschäftigtensicht vertreten kann

– die Informationen aus dem Aufsichtsrat in geeigneter Form auch in die Personalratsarbeit einfließen lassen kann.

Außerdem hat sie durch ver.di ein starkes und kompetentes Team an ihrer Seite.
Mit dieser Unterstützung ist gewährleistet, dass sie den erforderlichen Rückhalt der Gewerkschaft für die zu bewältigenden Aufgaben hat.

Schenken wir ihr deshalb erneut für die nächste Aufsichtsratsperiode unser Vertrauen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Gewerkschaft ver.di

ver.di Am Puls – Zeitung der Vertrauensleute Februar 2014

Die neue Ausgabe unserer Am Puls ist fertig. Morgen wird sie wie gewohnt per Mail an alle Kolleginnen und Kollegen verschickt. Hier könnt Ihr sie schon  mal vorab lesen:Am Puls Februar 2014 Teaser

ver.di Am Puls Ausgabe Februar 2014

Arbeitsschutz geht uns alle an!

„Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird …“ So steht es im § 4 des Arbeitsschutzgesetzes.

Dieser einfache Satz bietet jede Menge Sprengstoff! Welche verbleibende Gefährdung ist hinnehmbar? Und die Definition von „möglichst gering“ ist durchaus dehnbar; vor allem vor dem Hintergrund, dass die Beseitigung von Gefahren oft mit Kosten verbunden ist. Wen wundert es da, dass der Personalrat in vielen Punkten die Bezirksregierung Düsseldorf einschalten muss.

Die ver.di-Mitglieder im Personalrat konnten nicht akzeptieren, dass es für die Kollegen am Müllumschlagplatz keine stichsicheren Handschuhe gibt, dass die Kollegen des Krankentransportdienstes mit den schweren neuen Betten ihre Gesundheit riskieren, dass der Transportdienst mit veralteten E-Karren durch das Gelände fährt oder bei der Arbeit mit gesundheitsgefährdenden Stoffen nicht die richtigen Schutzmaßnahmen getroffen werden. Auch die Einhaltung der Regelungen der Brandschutz- und Arbeitsstättenverordnung muss immer wieder angemahnt werden, was sich z. B. bei der Problematik mit fehlenden Umkleidemöglichkeiten zeigt.
Da sich viele Themen über Jahre hinwegziehen, ist beim Thema Arbeitsschutz Kontinuität besonders wichtig. Die ver.di-Mitglieder im Personalrat möchten sich auch weiterhin für Deine Gesundheit und Sicherheit einsetzen.
Deshalb bei der Personalratswahl am 23. und 24. Mai:

ver.di – Liste 1!

PSG wird abgewickelt – Alle kommen zum Uniklinikum

Heute informierte der Vorstand des Uniklinikum Essen die KollegInnen über den gestrigen Beschluss des Aufsichtsrates.

Nach fünf Jahren wird die hauseigene Leiharbeitsgesellschaft (PSG) zum 30.06.2010 aufgelöst, alle Kollegen der PSG werden in das Uniklinikum übernommen.

Wir danken allen KollegInnen die sich in den letzten fünf Jahren an Protesten und Aktionen gegen die PSG beteiligt haben!

PSG – Der letzte Schups?

Beschäftigte der PSG haben heute kurz vor der Sitzung des Aufsichtsrates für ihre Übernahme in das Uniklinikum Essen demonstriert.

Verschiedene Aufsichtsratsmitglieder äußerten sich wohlwollend zur Forderung der Übernahme der Kollegen.

ver.di Kollegen hatten die Namen der betroffenen Kollegen ausgedruckt und sie in den Eingangsbereich des Protonentherapiezentrums gelegt. So sollte den Aufsichtsräten signalisiert werden das es um unsere Kollegen geht die jetzt noch in Unsicherheit gehalten werden ob sie ins UK Essen übernommen werden.

Ob der Aufsichtsrat heute eine Entscheidung zum endgültigen Ende der PSG geben wird ist unklar.

Wir fordern: Auflösung der PSG und die Übernahme der PSG-Kollegen in Arbeitsverträge beim Uniklinikum Essen. Keine weiteren Spaltungen mehr.

Es reicht!

Nach 5 Jahren Kampf

Radio Essen: “Im Streit um schlecht bezahlte Leiharbeiter an der Uniklinik hat die Klinikleitung nachgegeben. Die Klinik will ihre Personalgesellschaft auflösen und die meisten Mitarbeiter zu normalen Bedingungen einstellen.”

WDR: Die Essener Uniklinik will den Betrieb ihrer eigenen Leiharbeitsfirma einstellen. Die Personalfirma hatte den Leiharbeitern geringere Löhne gezahlt als den Festangestellten.

UK Essen: Uniklinikum richtet dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse ein.

WAZ: Das Ende der Billiglöhne am Klinikum in Essen

WAZ: Leiharbeit sinnentleert