ver.di am Puls – Zeitung der Vertrauensleute Januar 2015

Unsere neue Am Puls mit Themen Start der Tarifrunde 2015, DRK-Schwesternschaft und unseren „Wünschen“ für 2015:Am Puls Januar 2015 Teaser

ver.di Am Puls Januar 2015

Start in die Tarifrunde 2015

Im Januar 2015 beginnen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Bereich der Länder, also auch hier im Uniklinikum.

Im Vorfeld werden von ver.di Forderungen aufgestellt. Dazu möchten wir, die Vertrauensleute von ver.di am Uniklinikum, Euch befragen, was Euch wichtig ist. Das kann eine Lohnsteigerung oder mehr Urlaub, Altersteilzeit usw. sein.

Uns ist ebenfalls wichtig zu wissen, ob Ihr bereit seid, für Eure Forderungen auch zu streiken, denn die lassen sich nicht nur durch Gespräche oder einige wenige Aktive durchsetzen. Auch der Erfolg in der letzten Tarifrunde war nur dadurch möglich.

Wir möchten Euch in den Bereichen besuchen.

Von Montag, 10.11. bis Donnerstag 13.11. gehen wir durch die einzelnen Bereiche und versuchen Euch zu erreichen. Wenn wir Euch nicht antreffen, könnt Ihr uns Eure Meinung auch per E-Mail zusenden (siehe unten).

Natürlich ist jetzt auch eine gute Gelegenheit, um Mitglied bei ver.di zu werden – denn je mehr Mitglieder wir sind, desto durchsetzungsfähiger sind wir.

 

ver.di InfoMail Mai 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen

Spätestens im Mai werden Sie feststellen, dass Sie eine Einmalzahlung von 360 Euro bekommen haben.

Das ist nicht vom Himmel gefallen, sondern hat die Gewerkschaft ver.di für Sie erkämpft. Hinzu kommt die Tariferhöhung von 1,5 % für alle in diesem Jahr und für die Azubis und Praktikant/innen 120 Euro Einmalzahlung.

Das haben wir jetzt von der Gewerkschaft!
Allen, die in ver.di organisiert sind und die für ein gutes Ergebnis gekämpft haben, gebührt der Dank für dieses Ergebnis.
Ohne Gewerkschaft wäre auch bei dieser Tarifrunde wohl nichts herausgekommen und alle wären leer ausgegangen. Betrachtet man es genau, hätte es ohne Gewerkschaft überhaupt keine Tarifrunde gegeben. Freiwillig zahlt halt kein Arbeitgeber mehr als er muss.
Wir freuen uns aber auch darüber, dass alle Kolleginnen und Kollegen von dem Ergebnis profitieren, weil alle ein besseres Gehalt verdient haben. Man kommt aber nicht um den Schluss herum, dass sich Gewerkschaft lohnt, und dass ohne Gewerkschaft nichts geht.
Tarifverhandlungen sind eine der Kernaufgaben und ein Spezialgebiet von Gewerkschaften. Und schon kommen wir zu der Erkenntnis, je stärker eine Gewerkschaft ist, desto mehr kann sie ausrichten. Die Stärke einer Gewerkschaft hängt natürlich unmittelbar von der Zahl ihrer Mitglieder ab. Also jetzt eintreten. Dann wird’s das nächste Mal noch besser.

Nicht nur, dass Gewerkschaften sich für höhere Einkommen einsetzen. Die machen noch viel mehr. Ver.di streitet sich mit den Arbeitgebern um bessere Arbeitsbedingungen. Sie alle erleben das jeden Tag: Die Arbeitsbelastungen wachsen bei allen Berufsgruppen. Für die Freizeit fehlt die Kraft. Manche werden krank. Partnerschaft, Familie, Freunde und Hobbys kommen zu kurz. Und den Bedürfnissen der Patienten wird man nicht mehr gerecht. Stress, Überstunden, Mehrarbeit, Einspringen an freien Tagen, knappe Schichtbesetzungen, immer größere Stationen kommen zur Belastung mit Wechselschichtdienst und Bereitschaftsdienst dazu. Alle Berufsgruppen leiden an einem Missverhältnis zwischen Aufgaben und dem dafür eingesetzten Personal.

Daher sagen die ver.dianerInnen: Der Druck muss raus! Bitte beachten Sie das Flugblatt im Anhang. Und: Wieso leisten Sie nicht auch Ihren „Streit-Beitrag“, in dem Sie Mitglied werden? Auch hier kann der Anhang helfen.

Mit freundlichen Grüßen Ihre Gewerkschaft ver.di

ver.di beschließt Tarifforderung für die Länder

Berlin, 14.12.2010

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht mit einer  Forderung nach einem Sockelbetrag von 50 Euro plus drei Prozent mehr  Gehalt in die Tarifrunde für die rund 585.000 Tarifbeschäftigten im  unmittelbaren öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen und  Berlin). Für Auszubildende soll es zusätzlich eine Übernahmegarantie  geben.

Das hat die Bundestarifkommission am Dienstag auf ihrer  Sitzung in Berlin beschlossen.  „Kostensteigerungen bei Energie, Lebenshaltung und Gesundheit treffen alle Beschäftigten – dafür dient der Sockelbetrag als sozialer  Ausgleich“, betonte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Bei den  Gehältern der Länderbeschäftigten habe sich ein erheblicher  Nachholbedarf im Vergleich zum öffentlichen Dienst von Bund und  Kommunen aufgebaut. „Diese Gerechtigkeitslücke muss endlich  geschlossen werden“, forderte Bsirske.

Eine bessere Bezahlung für den öffentlichen Dienst der Länder helfe zudem, dem bislang vor allem vom Export getriebenen Wirtschaftswachstum eine Basis auf dem Binnenmarkt zu verschaffen. „Was wir jetzt brauchen, ist ein Schutzschirm für den Aufschwung“, sagte Bsirske.  Zudem gelte es, Tausenden von Auszubildenden nachhaltige Chancen zu  geben. „Ein fester Arbeitsplatz nach der Ausbildung eröffnet nicht  nur individuelle Lebensperspektiven, sondern macht den öffentlichen  Dienst langfristig zukunftsfest“, erklärte Bsirske.

Gleichzeitig  setzt sich die Bundestarifkommission für eine Öffnung zugunsten  regionaler Tarifverträge zur Altersteilzeit ein.  ver.di strebt eine Laufzeit des Tarifvertrags von 14 Monaten an. Das  Tarifergebnis soll zeit- und inhaltsgleich auf die rund 1,07  Millionen Beamtinnen und Beamten der Länder (ohne Hessen und Berlin)  übertragen werden.

Die erste Runde der Tarifverhandlungen findet am 4. Februar 2011 in Berlin statt.

Tarifrunde 2009 in den Unikliniken NRW

Jetzt geht`s los!

Tarifrunde 2009 in den Unikliniken NRW

Vor drei Jahren haben wir gemeinsam unseren Tarifvertrag (TV-L) erstreikt. Jetzt geht`s um mehr Geld! Zum Ende des Jahres 2008 sind die alten Regelungen zur Lohnhöhe ausgelaufen.

Die Verhandlungstermine stehen bereits fest:
19. Januar, 26. Januar und 14.Februar.

Sollte es kein Ergebnis geben, kommt es zum Schlichtungsversuch und danach ggf. zur Urabstimmung und Streik.

Folgende Forderungen haben wir beschlossen:

  • 8 Prozent, mindestens 200 Euro,
  • 120 Euro für die Auszubildenden, eine Übernahmegarantie nach der  Ausbildung
  • eine Laufzeit von 12 Monaten zur Angleichung an den restlichen öffentlichen Dienst
  • die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die BeamtInnen.
  • LeiharbeiterInnen sollen den gleichen Lohn bekommen (Equal-Pay)

Geld ist genug da, nicht nur für Banken, sondern auch für uns!

Wir an den Unikliniken NRW sind dafür bekannt, dass wir entschlossen unsere Forderungen durchzusetzen. Dies haben wir erfolgreich im letzten Streik gezeigt.

Wir wollen nicht schlechter bezahlt werden, als unsere KollegInnen in den kommunalen Krankenhäusern. Egal ob Auszubildende, LeiharbeiterInnen oder Stammbelegschaft: Gemeinsam schaffen wir`s!

Jetzt ver.di-Mitglied werden!

Wir fordern acht Prozent, mindestens 200 Euro mehr für uns!

Am 9. Dezember 2008 hat die Bundestarifkommission die Forderungen für die Tarifrunde 2009 beschlossen.

Sitzung der Bundestarifkommission von ver.diUm acht Prozent höhere Einkommen, mindestens aber 200 Euro mehr fordert ver.di für die 790.000 Tarifbeschäftigten der Länder. Die Auszubildenden sollen 120 Euro mehr pro Monat bekommen, ihre Übernahme soll garantiert werden. Zudem sei das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamt/innen und Versorgungsempfänger/innen der Länder und Kommunen zu übertragen. Das Übergangsrecht soll verlängert werden, um beispielsweise Ansprüche auf Zeit- und Bewährungsaufstiege zu wahren, solange noch keine neue Entgeltordnung gilt. Angestrebt wird auch eine Vereinbarung über gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit („Equal Pay“). Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen. Diese Forderungen hat die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst am 9. Dezember 2008 in Berlin einstimmig beschlossen.