Mittwoch! Erneut alle hin da!

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Die Tarifverhandlungen gehen am 7. und 8. März in die nächste Runde. Bisher haben die Arbeitgeber in den ersten beiden Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt und sind auf die Forderungen von ver.di nur in soweit eingegangen, dass sie gesagt haben, das sei nicht bezahlbar.

Ein wesentliches Verhandlungsergebnis dieser Tarifrunde wird neben der Gehaltssteigerung sein, wie viele Tage Urlaub wir demnächst pro Jahr haben werden. Da die Arbeitgeber die bisherige Urlaubsregelung gekündigt haben, haben bereits alle neu eingestellten Beschäftigten, sowie alle, deren Vertrag verlängert wird, nur noch 26 Urlaubstage.

Die „Alt-Beschäftigten“ sind aktuell aufgrund der Nachwirkung des letzten Tarifabschlusses noch nicht davon betroffen, sobald aber ein Verhandlungsergebnis erreicht ist, gilt dieses auch für sie.
Das heißt, die bisher 30 Tage pro Jahr sind auch für die „Alt-Beschäftigten“ nicht sicher!!!

Wir haben am 20.2. einen ersten Warnstreik durchgeführt, an dem sich in unserer Klinik mehr als 200 Beschäftigte beteiligt haben. Das war schon ein guter Anfang, der aber auf jeden Fall noch gesteigert werden muss, wollen wir unseren Forderungen Nachdruck verleihen und sie durchsetzen.

Wir werden deshalb am 6. März erneut zum Warnstreik aufrufen. Geplant ist für diesen Tag eine zentrale Demonstration und Kundgebung in Düsseldorf mit allen von der Tarifrunde betroffenen Beschäftigten.
Die Streikenden aller sechs Unikliniken Nordrhein-Westfalens werden als gemeinsamer Block an der Demo teilnehmen. Sorgt mit eurer zahlreichen Teilnahme dafür, dass wir unseren Verhandlungsführern eindrucksvoll den Rücken stärken!

Wir möchten bei dieser Gelegenheit auch noch mit ein paar Legenden, die sich anscheinend hartnäckig halten, aufräumen:

  • Man muss nicht Mitglied in ver.di sein, um am Streik teilnehmen zu können. Allerdings erhalten nur ver.di Mitglieder Streikgeld.
  • Es ist eine Lüge der DRK-Schwesternschaft, dass DRK Mitgliedsschwestern nicht in ver.di eintreten dürfen! Streiken dürfen sie aber leider nicht.
  • Die DRK-Angestellten dürfen aber genauso wie die Uniklinik-Beschäftigten streiken.
  • Wer streiken möchte, kommt am Tag des Warnstreiks einfach zum vereinbarten Treffpunkt. Man muss sich nicht abmelden!
  • Es gibt eine Notdienstvereinbarung zwischen ver.di und der Uniklinik, in der geregelt ist, welche Bereiche und Kollegen vom Streik ausgenommen sind. Nähere Infos hat dazu die Streikleitung.

Weitere Informationen zum Warnstreik am 6. März erhaltet ihr rechtzeitig mit dem Aufruf zum Warnstreik. Sollte die nächste Verhandlungsrunde erneut zu keinem Ergebnis führen, wird es zum Streik kommen.

Eine Schlichtung ist nicht vorgesehen.

…und nicht vergessen:
www.mitgliedwerden.verdi.de

Der letzte Anti-PSG Protest?

KollegInnen der PSG, des DRK und des Uniklinikums haben heute eindrucksvoll gegen die Pläne des Vorstandes demonstriert. Einen Überraschungsgast gab es auch: Otto Rehhagel

Morgen wird der Vorstand im Audimax über den weiteren Verlauf zur PSG berichten, wir sind gespannt!

Danke an alle Kollegen die dabei waren!