Einladung zur VL Sitzung

An die
ver.di-Vertrauensleute
PSG-Kolleginnen und Kollegen
sowie interessierte Beschäftigte
im Universitätsklinikum Essen

EINLADUNG

zur öffentlichen Vertrauensleutesitzung am 19.1.11


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser erstes Treffen in diesem Jahr beginnen wir mit einer ausführlichen Information über den Mitgliederservice von ver.di.

Welche Vorteile bietet ver.di noch, außer dem Streikgeld?

Nichts liegt uns zur Zeit mehr am Herzen, als die Zukunft unserer PSG-Kolleginnen und –Kollegen. Deshalb beschäftigen wir uns im zweiten Punkt mit der Frage

Was gibt es Neues bei der Überleitung ins Uniklinikum?

Zuletzt, aber deshalb nicht weniger wichtig, geht es ums Geld – um unser Geld.

Am 4. Februar beginnt der Auftakt zu unserer Tarifrunde, in der ver.di 50 € mehr und darauf noch 3% Erhöhung fordert.

Wie setzen wir unsere dringend nötige Tarifforderung durch?

Natürlich gibt es danach auch noch die Möglichkeit über andere Themen zu berichten.

Wir freuen uns auf euch!

Mittwoch, den 19. Januar um 17 Uhr

im Gildehof-Center (Nähe Hauptbahnhof), Hollestraße 3,

10. Etage im Konferenzraum von ver.di

Uschi Gerster
– für die Vertrauensleute –

Gereon Falck
– Sekretär ver.di Essen –

ver.di InfoMail Dezember 2010

Die PSG ist Geschichte! Vom Ende der Spaltung der Belegschaft!

Stell Dir vor, dass Beschäftigte, die die gleiche Arbeit unter den gleichen Bedingungen und in der gleichen Qualität machen auch das gleiche Geld dafür bekommen und gleich viel Urlaub haben. Klingt erstmal normal.

Für die Beschäftigten der PSG war dies allerdings bis zum 24.11. diesen Jahres eine (scheinbar unerreichbare) Utopie.

Was hat die Klinikleitung nicht alles behauptet: „Die Uniklinik könnte ohne PSG nicht hinreichend wirtschaftlich arbeiten“, „das sei in der heutigen Zeit normal, dass man Leiharbeit zur Steigerung der Rendite nutzt“, „alle anderen machen das auch“ – der Kreativität bei den Phrasen waren keine Grenzen gesetzt.


Nun ist die PSG am Ende! Und jetzt? Müssen wir jetzt befürchten, dass die Uniklinik Konkurs anmeldet? Andere Unikliniken in NRW haben nie Leiharbeit genutzt, selbst Schlecker als privates Unternehmen hat das eher als das UK Essen eingesehen.

Doch wem verdanken wir das alles?

Da ist der neue ärztliche  Direktor, der sich gerne mit den Lorbeeren des Endes der hauseigenen Leiharbeitsfirma schmückt. Da ist die neue Landesregierung, die der Uniklinik auf den Pfad der Tugend verholfen haben will…. Sicherlich haben auch diese Akteure dazu beigetragen das einzusehen, wofür die Mitglieder der Gewerkschaft ver.di fünf Jahre konsequent gekämpft haben.

Für die ver.di Vertrauensleute der Uniklinik ist klar, wer der Motor hin zur Abschaffung der PSG war. Fünf Jahre Kampf haben sich gelohnt! Wir haben gewonnen! Wenn man im Gelände einen (noch) PSG-Beschäftigten trifft, erfährt man, dass er froh ist, demnächst bei der Uniklinik mehr zu verdienen als vorher. Aber das gilt nicht für alle? Das gilt leider nur für 80%, denen eine feste Übernahme zugesichert wurde. Die restlichen 20%, sprich ca. 60 Beschäftigte im Krankentransportdienst, der Sterilisation und dem Wach- und Pfortendienst hängen noch in der Luft. Hier soll noch bis Anfang nächsten Jahres geprüft werden, ob sie nicht doch in eine weitere, neue Servicegesellschaft abgeschoben werden sollen. Doch wieder 2. Klasse?
Für uns als Vertrauensleute bedeutet das wiederum: Der Kampf geht weiter! Wir werden zusammen mit den betroffenen PSG-Beschäftigten nicht eher ruhen, bis auch diese ins Uniklinikum übernommen worden sind.

Aufsichtsratswahl

Wir freuen uns darüber, dass die ver.di-Kandidatin Alexandra Willer mit 49 Prozent der abgegebenen Stimmen die Aufsichtsratswahl der nichtwissenschaftlichen Beschäftigten gewonnen hat und weiterhin die Interessen der Beschäftigten in den nächsten vier Jahren in diesem Gremium vertreten wird.

Mit herzlichen Grüßen
und den besten Wünschen für eine ruhige Weihnachtszeit und ein erfolgreiches Jahr 2011!

Ihre Gewerkschaft ver.di, Fachbereich 3 (Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)

Ansprechpartner für ver.di im Uniklinikum sind: Uschi Gerster (Vertrauensleutesprecherin), telefonisch im Uniklinikum unter -4392; per Handy unter 0179 10 50 834 oder per Mail gerster.sliwka@t-online.de , und Gereon Falck (Gewerkschaftssekretär) im ver.di Bezirk Essen, Hollestr.3, 45127 Essen. Telefonisch erreichbar unter: 0201 24752-27 oder 0201 24752-0 oder per E-Mail unter gereon.falck@verdi.de

Kollegen für Kollegen!

Gebäudeservice Betriebsratswahl

Am Mittwoch, 15.Dezember 2010 findet die erste Wahl des Betriebsrates der Gebäudeservice statt. Gewählt wird von 8 – 18 Uhr im Schwesternhoch- haus, Impfraum (Raum 01.15).

Wir kandidieren zum Betriebsrat!

Auch auf der ver.di Liste kandidieren: Soraia Carvalho, Mehmet Bagbars, Remzi Bulut, Sosun Türkoglu, Bilgi Demir, Ayse Akyazi, Bahriyl Civcivoglu, Sevgican Demir, Güler Sahin, Besey Serbet, Nesibe Özbey, Viciha Canikli, Yüksel Cetinkaya.

Dafür wollen wir uns einsetzen:

Richtige Lohnabrechnung! Unser Geld muss stimmen! Richtige Einsatzpläne und korrekte Dienstpläne! Schluß mit dem ständigen Einsatzwechsel! Schluß mit der Willkür! Das ist unser Betriebsrat – Kollegen vertreten Kollegen!

Am 15. Dezember ver.di wählen! Kollegen wählen!
Liste 2!

PSG – Der letzte Schups?

Beschäftigte der PSG haben heute kurz vor der Sitzung des Aufsichtsrates für ihre Übernahme in das Uniklinikum Essen demonstriert.

Verschiedene Aufsichtsratsmitglieder äußerten sich wohlwollend zur Forderung der Übernahme der Kollegen.

ver.di Kollegen hatten die Namen der betroffenen Kollegen ausgedruckt und sie in den Eingangsbereich des Protonentherapiezentrums gelegt. So sollte den Aufsichtsräten signalisiert werden das es um unsere Kollegen geht die jetzt noch in Unsicherheit gehalten werden ob sie ins UK Essen übernommen werden.

Ob der Aufsichtsrat heute eine Entscheidung zum endgültigen Ende der PSG geben wird ist unklar.

Wir fordern: Auflösung der PSG und die Übernahme der PSG-Kollegen in Arbeitsverträge beim Uniklinikum Essen. Keine weiteren Spaltungen mehr.

Es reicht!

ver.di InfoMail November 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

am 17. November wird der Arbeitsminister des Landes NRW an der Personalversammlung hier im Uniklinikum teilnehmen. Er soll unter anderem darüber berichten, wie die Verhandlungen zwischen der Landesregierung und dem Vorstand des Uniklinikum hinsichtlich der Abschaffung der PSG stehen.

Seit der Gründung der PSG im Jahr 2005 waren wir nie so kurz davor diesem skandalösen Lohndumping ein Ende zu bereiten.
In den nächsten Tagen sollen hierzu Gespräche mit der für uns zuständigen Wissenschaftsministerin und dem Vorstand stattfinden. Wir sind der Meinung, dass der Vorstand nun noch einen letzten Schubs braucht, um die Abschaffung der PSG und die Überleitung der PSG-Beschäftigten in Arbeitsverhältnisse beim Uniklinikum endlich zu veranlassen.

So kurz vor dem Ziel lassen wir nicht locker! Weg mit der PSG! Arbeitsverträge beim Uniklinikum für alle PSG-Beschäftigten!

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Gewerkschaft ver.di

ver.di erwartet von Landesregierung Stopp des Leiharbeits-Missbrauchs an Uniklinik

Die Beendigung des „ aggressiven Missbrauchs der Leiharbeit“ an der Uniklinik Essen erwartet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) von der neuen Nordrhein-Westfälischen Landesregierung.

In einem Brief an Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Arbeitsminister Guntram Schneider heißt es, die 270 Beschäftigten der Personalservicegesellschaft (PSG) an der Uniklinik Essen hofften, „dass die rot-grüne Landesregierung jetzt zügig handelt“, nachdem die schwarz-gelbe Vorgängerregierung den Missbrauch nicht gestoppt habe.

Die Uniklinik Essen hat die PSG als eigene Leiharbeitsfirma gegründet und stellt neue Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fast ausschließlich über diese 100prozentige Tochterfirma ein. Für die Betroffenen bedeutet dies im Schnitt rund 300 Euro weniger Monatslohn gegenüber den anderen Beschäftigten an der Uniklinik, die unter den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder fallen. Der Großteil der Krankenschwestern und Pfleger gehört ebenfalls nicht zur Uniklinik und wird über die DRK-Schwesternschaft gestellt.

Arbeitsminister Guntram Schneider wird auf Einladung des Personalrates am 17. November an der Personalversammlung des Uniklinikums teilnehmen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, so ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt und die zuständige NRW-Fachbereichsleiterin Sylvia Bühler, sollte die klare Botschaft ausgesprochen werden, dass die firmeneigene Leiharbeit unverzüglich abgeschafft wird.